Bergisch Gladbach liegt in Nordrhein-Westfalen. Sie ist das Mittelzentrum des
Rheinisch-bergischen Kreises. An der nördlichen Grenze liegt Leverkusen, an der westlichen Grenze trifft man auf Köln.
Über Jahrzehnte war die Zanders Papierfabrik der größte Arbeitgeber. Der Schornstein der Firma Isover ist von weitem sichtbar. Die am Bahnhof liegende Firma stellt Dämmprodukte und Brandschutz-, Kälte-, Schall- und Wärmesystem her. Früher fanden sich in Bahnhofsnähe weitere Firmen, wie die Kalköfen Cox, das Maschinenbauunternehmen Berger & Co, sowie die Gießerei und Transportgerätefabrik H. Köttgen & Co. Dann gibt es noch den Joh. Heider Verlag, den Lebensmittelhersteller Krüger oder die Verlagsgruppe Lübbe, wozu der Bastei-Verlag gehört. In der Stadt gibt es noch das Biotechnologieunternehmen Mittenyi Biotec. Dann bietet Bergisch Gladbach noch den Technologiepark, ein Gewerbebetrieb mit 32,5 ha Größe, welches ungefähr 140 kleinen und mittelständischen Unternehmen eine Heimat bietet.
Die Bundesautobahn A 4 verläuft südlich und geht von Köln nach Olpe. Die A 3 verläuft im Westen, eigentlich schon auf dem Stadtgebiet von Köln und läuft von Frankfurt über Köln nach Oberhausen. Durch das Stadtgebiet verlaufen die Bundesstraßen 55 und 506.
Gibt es einen Hafen?
Nein, es gibt kein schiffbares Gewässer im Stadtgebiet. Allerdings gibt es mehrere Häfen in der nahe gelegenen Stadt Köln.
Gibt es einen Flughafen?
Bergisch-Gladbach hat keinen eigenen Flughafen. Benötigt es auch nicht, denn der Flughafen Köln/Bonn ist etwa 15 Kilometer entfernt. Da lohnt es für die Stadt nicht, einen eigenen Flughafen zu unterhalten.
Es handelt sich um einen Kopfbahnhof, was bedeutet, der Zug muss in die gleiche Richtung den Bahnhof verlassen, in die er auch hinein gefahren ist. Der Bahnhof zu durchfahren ist unmöglich. Der Bahnhof bildet den Mittelpunkt der Stadt. Am Bahnhof gibt es sieben befahrbare Gleise. Ein Gleis bietet einen Bahnsteig und eine Oberleitung, damit es auch von den S-Bahnen genutzt werden kann. An den S-Bahnsteig grenzt der Busbahnhof, welcher mit 14 Buchten für die Busse bietet und tagsüber von 20 Linien angefahren wird. Nachts bedienen sechs Nachtbuslinien diesen Busbahnhof.
Für die Firmen, die Gewerbebetriebe und den Einzelhandel wird Logistik benötigt. Logistik bedeutet etwas von A nach B zu bringen. Firmen, die Etwas produzieren, benötigen zum einen die Rohstoffe, welche sie für die Produktion benötigen. Sind die Produkte fertig, müssen sie wieder abtransportiert werden. Die Einzelhändler müssen regelmäßig die Produkte erhalten, welche dann die Kunden kaufen können. Alle diese Transportbewegungen passieren mithilfe von Paletten. Dies liegt daran, dass die Paletten eine genormte Einheitsgröße haben, damit alle Beteiligten sich auf die Maße verlassen können. Die Paletten müssen beispielsweise verlässlich in den Lkw oder das Lager passen. Dabei läuft es in der Regel so, dass ein Lkw kommt, etwas liefert und womöglich etwas mitnimmt. Dabei wird es gerne so gemacht, dass genauso viele Paletten mitgenommen werden, wie geliefert wurden. Damit sich die Paletten nicht unnötig irgendwo ansammeln, wurde ein Pfandsystem eingeführt.
Paletten sind aus massivem Holz und halten einiges aus. Sie müssen auch verlässlich einiges aushalten, denn eine Palette, die im Einsatz zusammenbricht, stellt ein Sicherheitsrisiko dar. Man stelle sich nur mal vor, die Palette bricht zusammen, wenn der Stapler sie anhebt und alles fliegt in der Gegend herum. Da entstehen Kosten und wehe, es steht jemand in diesem Bereich. Daher ist es verboten, defekte Paletten weiterzunutzen. Es gibt viele Firmen, die sich auf den Handel mit Paletten spezialisiert haben. Diese kaufen auch defekte Paletten auf. Je nach Art des Defektes wird es repariert oder die Palette wird aussortiert. Auch defekte Paletten sind zur Weiterverarbeitung beleibt, für Möbel, Regale und vieles mehr.
